1. JUNI 2025: KOMBIFÜHRUNG „GAMBURG & BRONNBACH: ZWEI AUßERGEWÖHNLICHE BAUTEN DER SPÄTROMANIK“

.BRONNBACH GEHÖRT ZU DEN ÄLTESTEN UND BESTERHALTENEN ANLAGEN DES ZISTERZIENSER-ORDENS IN SÜDDEUTSCHLAND. AUF DER WIEDERUM zur Klosterlandschaft gehörenden Gamburg birgt der reich geschmückte Saalbau mit den „Barbarossa-Fresken“ u.a. die einzig erhaltene Original-Ausmalung eines Rittersaals überhaupt und zeugt vom außergewöhnlich repräsentativen Anspruch der stauferzeitlichen Anlage. Kloster und Burg wurden ab Mitte des 12. Jahrhunderts fast zeitgleich erbaut und zeigen auffällige Parallelen zwischen der Formensprache des Kapitelsaals und den romanischen Doppelarkaden des Rittersaals. Tatsächlich war einer der Hauptstifter des Klosters der Mainzer Lehensträger der Burg, der Edelfreie Beringer von Gamburg. Das Kloster wiederum lieferte der Burg nachweislich Werksteine für dortige Baumaßnahmen. Später haben einige Ritter der Gamburg, wie etwa die Herren von Stettenberg und von Küchenmeister, ihre z.T. prächtig gestalteten Grablegen in Bronnbach gefunden. Heute gelten Bronnbach und Gamburg unabhänging von einander als Kulturerbe europäischen Ranges.
In der Kombiführung werden durch den Burgherren, Baron von Mallinckrodt, anhand der Bauten auf der Burg und im Kloster nicht nur der Baubetrieb im hohen Mittelalter erklärt und ein Einblick in die stilistische und formale Gestaltung verschiedener Bauaufgaben gegeben, sondern auch wichtige Zeugnisse der lebhaften Geschichte Tauberfrankens im Hochmittelalter vorgestellt.
Erster Treffpunkt: Der Klosterladen in Bronnbach!
Dauer: 12.15 Uhr – 16.30 Uhr
Preis: 25,- € inklusive Kaffee und Kuchen im →Burgcafé der Gamburg.
Bitte voranmelden unter: mail@burg-gamburg.de oder 09348/605
Weitere Informationen dazu →finden Sie hier!
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