BURG & BURGPARK GAMBURG
„Ein Kulturerbe europäischen Ranges“
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UNSERE KOMMENDEN DREI VERANSTALTUNGEN
- „Auf der Spur der Orchideen“ Durch das Naturschutzgebiet Apfelberg mit Rudolf Fiederlein 26. April 2026
- Sagen- & Geisterführung mit Walpurgisfeuer 30. April 2026
- „Kräuterköstlichkeiten“ Grüne Schätze entdecken und genießen mit Friederike Faulhaber 3. Mai 2026
UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN
Vom 1. Aprilwochenende
bis zum 1. Novemberwochenende
jeden Sa., So. und Feiertag
von 14 Uhr bis 18.30 Uhr.
Letzter Einlass um 17 Uhr.Während der Öffnungszeiten
durchgehend reguläre Führungen
sowie Burgshop und Burgcafé.Außerhalb der Öffnungszeiten
sind Führungen jederzeit auf Anfrage unter mail@burg-gamburg.de
oder 09348/605 möglich,
jedoch nicht unter 7 Pers. oder 70,- €.DROHNEN
Der unerlaubte Überflug per Drohne ist ausdrücklich verboten!
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WIE DURCH EIN WUNDER ÜBERSTAND DIE BURG GAMBURG OB DER TAUBER DEN FÜR SO VIELE, GERADE FRÄNKISCHE, BURGEN FATALEN BAUERNKRIEG. DIE Umstände, die dazu führten, bilden ein besonders abenteuerliches Kapitel in der Geschichte der Burg und fokussieren die große Landesgeschichte in besonderer Weise: Schon 1476 blickte die Gamburg auf die Pilgermassen der sozialreligiös motivierten Niklashäuser Marienwallfahrt zum berühmten Pfeiferhannes. Am 12. Dezember 1515 entführte dann Götz von Berlichingen, der Ritter „mit der eisernen Hand“, den Mainzer Gesandten und Gamburger Amtmann Dr. Johann Küchenmeister. Dessen Befreiung durch Marx Stumpf gab den Anlass zum originalen Götz-Zitat „er soldt mich hinden leckhenn!“, welches später von Goethe in seinem berühmten Schauspiel verarbeitet wurde.
Fast 10 Jahre später, im Mai 1525, entgeht die Gamburg, obwohl inzwischen Stützpunkt der Bischofsheimer Bauernschaft, dank des Eingreifens Berlichingens nur knapp dem Schicksal der kurz zuvor durch den Hellen Haufen zerstörten „Gralsburg“ Wildenberg. Damit aber wird auf der Gamburg letztlich auch der heute in Europa kulturhistorisch einzigartige Saalbau gerettet. In Miltenberg arbeitet währenddesssen der wohl aus Gamburg stammende alte Amtskeller Friedrich Weygandt an seinem berühmten Entwurf einer Reichsreform. Heute stammt aus dieser bewegten Zeit noch eine Riemenschneidermadonna in der Gamburger Pfarrkirche.

