BURG & BURGPARK GAMBURG
„Ein Kulturerbe europäischen Ranges“
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UNSERE KOMMENDEN DREI VERANSTALTUNGEN
- „Auf der Spur der Orchideen“ Durch das Naturschutzgebiet Apfelberg mit Rudolf Fiederlein 26. April 2026
- Sagen- & Geisterführung mit Walpurgisfeuer 30. April 2026
- „Kräuterköstlichkeiten“ Grüne Schätze entdecken und genießen mit Friederike Faulhaber 3. Mai 2026
UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN
Vom 1. Aprilwochenende
bis zum 1. Novemberwochenende
jeden Sa., So. und Feiertag
von 14 Uhr bis 18.30 Uhr.
Letzter Einlass um 17 Uhr.Während der Öffnungszeiten
durchgehend reguläre Führungen
sowie Burgshop und Burgcafé.Außerhalb der Öffnungszeiten
sind Führungen jederzeit auf Anfrage unter mail@burg-gamburg.de
oder 09348/605 möglich,
jedoch nicht unter 7 Pers. oder 70,- €.DROHNEN
Der unerlaubte Überflug per Drohne ist ausdrücklich verboten!
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DIE GROSS ANGELEGTEN „BEWAFFNETEN PILGERFAHRTEN“ INS HEILIGE LAND STELLTEN DIE KREUZFAHRER VOR ERHEBLICHE ORGANISATORISCHE und finanzielle, aber auch juristische und diplomatische Herausforderungen. Große Geldmengen mussten in der Heimat bereitstehen, für das byzantinische Durchmarschgebiet mussten Wechselkurse ausgehandelt werden und die Versorgung der Kreuzfahrer auf lokalen Märkten sichergestellt sein. Dennoch konnten großflächige Plünderungen dadurch nicht vermieden werden. Neben den schriftlichen Quellen, darunter zahlreiche Berichte von Teilnehmern, dienen Münzfunde entlang der Marschrouten als unmittelbare Zeugnisse der Kreuzzüge der deutschen Könige und Kaiser Konrad III. und Friedrich I. Barbarossa, sowie des französischen Königs Ludwig VII. 12 Schatzfunde mit mehr als 6000 Münzen lassen sich dem 2. Kreuzzug von 1147-1149 zuordnen, 20 Schatzfunde mit rund 17.000 Münzen dem 3. Kreuzzug von 1189-1190.
Dr. Noeske studierte in Frankfurt Alte Geschichte, Geschichte und Kultur der römischen Provinzen, Hilfswissenschaften der Altertumskunde (Epigraphik, Numismatik und Papyrologie), Vor- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie. Er promovierte mit einer Arbeit über die Verwaltung und Bevölkerung der dakischen Goldbergwerke in römischer Zeit und war langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Geschichte und Kultur der römischen Provinzen sowie der Hilfswissenschaften der Altertumskunde. Ebenso am Projekt „Fundmünzen des römischen Deutschland – Fundmünzen der Antike (FMRD/FDA)“ der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz. Er bearbeitete Fundmünzen von Ausgrabungsvorhaben in verschiedener Trägerschaft, u.a. in Gadara (Jordanien), Abu Mina, Pelusium, Schedia, Siwa, Heliopolis, Heluan, Nag el-Hagar, Elephantine, Assuan, Hisn al-Bab (Ägypten), Gheriat el-Garbia (Libyen), Durres (Albanien).

