BURG & BURGPARK GAMBURG
„Ein Kulturerbe europäischen Ranges“
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UNSERE KOMMENDEN DREI VERANSTALTUNGEN
- „Auf der Spur der Orchideen“ Durch das Naturschutzgebiet Apfelberg mit Rudolf Fiederlein 17. Mai 2026
- „Das Bunte Leben“ Kreativwochenende auf der Gamburg & in Bronnbach 30. Mai 2026 – 31. Mai 2026
- „Shamanic Breathwork“ Atemreise im Rittersaal mit Eleonora Mück 5. Juni 2026
UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN
Vom 1. Aprilwochenende
bis zum 1. Novemberwochenende
jeden Sa., So. und Feiertag
von 14 Uhr bis 18.30 Uhr.
Letzter Einlass um 17 Uhr.Während der Öffnungszeiten
durchgehend reguläre Führungen
sowie Burgshop und Burgcafé.Außerhalb der Öffnungszeiten
sind Führungen jederzeit auf Anfrage unter mail@burg-gamburg.de
oder 09348/605 möglich,
jedoch nicht unter 7 Pers. oder 70,- €.DROHNEN
Der unerlaubte Überflug per Drohne ist ausdrücklich verboten!
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DIE „STADE ZEIT“ MÖGEN DIE FÜNF SCHWESTERN CORDULA, MARIA, FRANZISKA, AGNES UND MONIKA TSCHUSCHKE BESONDERS gern. Denn mit der Adventszeit verbinden sie eine besonders schöne Kindheitserinnerung: In ihrem Wohnzimmer hing damals ein großer, schlichter Adventskranz, an dem sie vor dem Schlafengehen immer zum Singen zusammenkamen. Noch heute sind die Texte so tief in ihnen verankert, dass sie sich schon nach den ersten Tönen zurückversetzt fühlen in die heimelige Atmosphäre dieses nur von Adventskerzen beleuchteten Raumes. 2004 gründeten sie nach ihrer gemeinsamen, langjährigen Ausbildung in der Mädchenkantorei am Bamberger Dom das Vokalensemble Schwesterhochfuenf. Schon nach ihrem ersten Konzert war die Resonanz überwältigend. Zwei Jahre später entstand das erste Album mit geistlicher Vokalmusik. 2010 gewannen sie beim Bayerischen Chorwettbewerb den ersten, beim Deutschen Chorwettbewerb den dritten Preis und erhielten einen Sonderpreis der Hamelstiftung. 2012 folgte die zweite CD, diesmal mit Abendliedern, 2016 wurde das dritte Album, „Adventslieder“, aufgenommen, für welches das Quintett einige klassische Stücke sogar eigens maßgeschneidert arrangieren ließ.
In einem ihrer seltenen Konzerte werden die ansonsten verstreut wohnenden Schwestern im einzigartigen Rittersaal der Gamburg mit der naturgegebenen Homogenität ihrer Stimmen und ihrem vibratofreien, beweglichen Klang die alten Lieder auf neue Weise zu Gehör bringen. Dabei wird bewusst auf Weihnachtslieder verzichtet, um die adventliche Stimmung ganz auskosten, die durch die oft herben Melodien, aber auch durch die verschlüsselte Sprache der Liedtexte entsteht. Denn was ist eigentlich mit dem Schiff gemeint, dessen Segel die Liebe ist? Wie soll man sich das vorstellen: Der Heiland reißt die Himmel auf, er fließt im Tau herab, er springt aus der Erde? Warum blühen auf einmal die Rosen im Dornwald? Als Kind versteht man das meist nicht. Aber das ist auch nicht nötig, denn auf eine tiefe Weise empfindet man doch, worum es im Ganzen geht: Um die Erwartung. In „Macht hoch die Tür“ haben die Schwestern einen Lieblingsvers: „Meins Herzens Tür dir offen ist.“ Genau das ist damals in ihren Kinderseelen passiert.

