BURG & BURGPARK GAMBURG
„Ein Kulturerbe europäischen Ranges“
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UNSERE KOMMENDEN DREI VERANSTALTUNGEN
- „Das Bunte Leben“ Kreativwochenende auf der Gamburg & in Bronnbach 30. Mai 2026 – 31. Mai 2026
- „Shamanic Breathwork“ Atemreise im Rittersaal mit Eleonora Mück 5. Juni 2026
- „Il Teatro d'Amore“ Ein Barockkonzert für alle Sinne mit „Il Galateo“ & Michael Günther 6. Juni 2026
UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN
Vom 1. Aprilwochenende
bis zum 1. Novemberwochenende
jeden Sa., So. und Feiertag
von 14 Uhr bis 18.30 Uhr.
Letzter Einlass um 17 Uhr.Während der Öffnungszeiten
durchgehend reguläre Führungen
sowie Burgshop und Burgcafé.Außerhalb der Öffnungszeiten
sind Führungen jederzeit auf Anfrage unter mail@burg-gamburg.de
oder 09348/605 möglich,
jedoch nicht unter 7 Pers. oder 70,- €.DROHNEN
Der unerlaubte Überflug per Drohne ist ausdrücklich verboten!
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DIE HEUTE IN EUROPA EINZIGARTIGEN „BARBAROSSA-FRESKEN“ WURDEN VOM 1219 VERSTORBENEN EDELFREIEN BERINGER DEM JÜNGEREN VON GAMBURG IN AUFTRAG GEGEBEN UND GELTEN ALS DIE EINZIG erhaltenen Original-Ausmalungen eines Rittersaales und die ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen (entstanden spätestens 1219, wahrscheinlich jedoch um 1200). Die bis zu fast vier Meter hohen Malereibefunde zeigen Szenen des Kreuzzugs Kaiser Barbarossas. Die außergewöhnlich frühen deutsch-lateinischen Inschriften der Malereien benennen den Würzburger Bischof und ehemals kaiserlichen Kanzler Gottfried von Spitzenberg, einen der Hauptprotagonisten dieses Kreuzzugs, der sogar einen Augenzeugenbericht von seiner Reise hinterlassen hat. Ebenso der österreichische Kleriker Ansbert, der Beringer d. J. von Gamburg eigens als einen der bedeutenderen edelfreien Kreuzzugsteilnehmer erwähnt. Der Kaiser selbst, der mit einem seiner frühesten Bildnisse auf den Fresken dargestellt wird, ertrank während des Kreuzzugs am 10. Juni 1190 im kleinarmenischen Fluss Saleph. Beringer d. J. von Gamburg jedoch ließ nach seiner Heimkehr seine Erlebnisse als Teil kaiserlicher und persönlicher Memoria im Rittersaal verewigen. Der ausführende Meister der Barbarossa-Fresken, der wohl im Rhein-Maas-Gebiet ausgebildet wurde, beeindruckte vor allem durch seine innovative Raumdarstellung der Städte, in deren Stadtmauern sich zudem Ornamentmotive der angrenzenden romanischen Doppelarkaden wiederholen und den Saal somit zum Gesamtkunstwerk werden ließen.
Am 830. Jahrestag des Todes Kaiser Barbarossas wird der Kunsthistoriker Goswin von Mallinckrodt, der schon seit vielen Jahren die Geschichte der Gamburg erforscht, im Rittersaal einen Vortrag zur kunst- und kulturhistorischen Bedeutung der Barbarossa-Fresken halten.

